Wenn man eine Klimaanlage installieren möchte, sind einige Dinge zu beachten. Von praktischen Gesichtspunkten abgesehen, gibt es auch allgemeine Regeln zu befolgen. Es liegt nicht nur im eigenen Interesse, dass die Klimaanlage leise ist. So geht sie nicht auf die Nerven und lässt einen ruhig schlafen. Es ist auch vorgeschrieben, dass eine Klimaanlage nicht zu viel Lärm verursachen darf.

Auch darüber hinaus muss man einige Punkte bedenken.

In Mietshäusern muss der Vermieter eine Erlaubnis erteilen, bevor eine Klimaanlage eingebaut werden kann. Die Kosten der Klimaanlage trägt in aller Regel der Mieter selbst.

In Eigentumswohnungen müssen die anderen Wohnungseigentümer der Montage einer Klimaanlage in den allermeisten Fällen zuerst zustimmen.

Um wieder zum Thema Lärm zurückzukommen: Es gibt verschiedene Arten von Klimaanlagen, die unterschiedlich viel Lärm machen.

Mobile Klimaanlagen bestehen aus einem einzigen Gerät, das direkt im Zimmer aufgestellt wird. Dies bezeichnet man auch als Monoblock-Klimaanlage. Alle Komponenten, auch die geräuschintensiven, befinden sich dabei im Raum.

Split-Klimaanlagen hingegen bestehen aus zwei Teilen, einem Innengerät und einem Außengerät. Dabei befinden sich die lärmintensiven Komponenten im Freien. Das bedeutet einerseits relativ geräuscharmen Betrieb für den Besitzer der Klimaanlage, andererseits bekommt die Außenwelt den Großteil des Lärms ab. Genau deshalb gibt es Vorschriften. Denn eine leise Klimaanlage sollte auch aus Rücksicht auf die Umwelt oberste Priorität sein.

Im Inneren eines Gebäudes dürften keine Geräusche über 35 dB (A) tagsüber und 25 dB (A) nachts übertragen werden.

Man muss außerdem klären, ob die Klimaanlage in einem reinen Wohngebiet steht und damit höchstens 50 dB (A) tagsüber und 35 dB (A) nachts laut sein darf, sich in einem allgemeinen Wohngebiet mit Grenzen von 55 dB (A) tagsüber und 40 dB (A) nachts befindet oder ob ganz andere Grenzwerte gelten. Dazu sind das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die TA Lärm zu beachten. Gemessen wird in der Regel aber nicht die Lautstärke am Gerät selbst, sondern die Lautstärke, die beim Nachbarn ankommt. Daneben können Gemeinden zusätzliche Verordnungen aufstellen.

Dass eine leise Klimaanlage ein Segen während heißer Sommertage ist – mit Betonung auf leise, und das nicht nur wegen der ganzen Vorschriften – ist offensichtlich. Der leise Betrieb lässt einen die Klimaanlage erst wirklich genießen. Das weiß man spätestens dann, wenn man sich einmal über ein lautes Klimagerät geärgert hat. Deshalb folgt hier eine Auswahl leiser Klimaanlagen.

Vergleichstabelle:
Leise Klimaanlagen

Leise mobile Klimaanlagen
Modell Lautstärke Typ Energie-
effizienz-
klasse
Leistung EER/ SEER Kühlmittel
Argo Pearl bei Amazon* 46 – 50 dB (A) mobile Klimaanlage/ Monoblock A 1 kW EER: 2,61 R410A
Argo Ulisse 13 DCI bei Amazon* Innengerät:
34 – 37 dB (A)


Außengerät:
42 dB (A)

mobile Split-Klimaanlage A 4 kW SEER: 5,2 R410A
Trotec PAC 4600 bei Amazon* Innengerät:
45 – 54 dB (A)


Außengerät:
64 dB (A)

mobile Split-Klimaanlage B 4,3 kW SEER: 4,6 R410A

 

Leise Split-Klimaanlagen
Modell Innengerät Außengerät Lautstärke Innengerät und Außengerät Typ Leistung Energie-
effizienz-
klasse
EER/ SEER Kühlmittel
Daikin Emura bei Amazon* FTXJ25MW RXJ25M Innengerät:
19 – 38 dB (A)


Außengerät:
43 – 46 dB (A)

Split-Klimaanlage 2,5 kW A+++ SEER: 8,57 R32
Daikin Sensira FTXB20C + RXB20C bei Amazon* FTXB20C RXB20C Innengerät:
21 – 39 dB (A)


Außengerät:
46 dB (A)

Split-Klimaanlage 2,6 kW A+ EER: 3,94
SEER: 5,98
R410A
Panasonic FZ25UKE bei Amazon* CS-FZ25UKE CU-FZ25UKE Innengerät:
20 – 37 dB (A)


Außengerät:
48 dB (A)

Split-Klimaanlage 3 kW A++ SEER: 6,2 R32
Mitsubishi M-Serie bei Amazon* MSZ-SF35VE MUZ-SF35VE Innengerät:
21 – 42 dB (A)


Außengerät:
49 dB (A)

Split-Klimaanlage 3,5 kW A++ SEER: 7,2 R410A

 

Stattdessen doch lieber ein leiser Ventilator? Hier eine Auswahl leiser Modelle.

Wenn die Lautstärke der bisherigen Klimaanlage das einzige ist, das einem daran nicht gefällt, kann man es auch mit Noise-masking Sleepbuds* oder Noise Cancelling Kopfhörern versuchen. Diese geräuschfilternden oder geräuschunterdrückenden Kopfhörer kann man verwenden um sich zu konzentrieren oder ungestört zu schlafen.

Doch jetzt zurück zum Thema leise Klimaanlage – mit mehr Details zu den oben vorgestellten Modellen:

 


Leise mobile Klimaanlage – Monoblock mit 46 dB (A) Minimum


Argo Pearl

Die Argo Pearl ist eine leise mobile Klimaanlage mit Luftentfeuchtungs-Funktion. Das bedeutet, dass sie – im Gegensatz zu einer Split-Klimaanlage – aus einem einzigen Gerät besteht, das im Raum aufgestellt wird und flexibel verschoben werden kann – dorthin, wo sie gerade gebraucht wird. Diese leise Monoblock-Klimaanlage hat 3 Geschwindigkeitsstufen, die mit den Lautstärken 46, 48 und 50 dB (A) arbeiten. Die Kühlleistung beträgt 10.000 BTU/h. Außerdem ist die Klimaanlage mit einem Sleep-Mode ausgestattet.

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Sehr leise mobile Split-Klimaanlage – ab 34 dB (A)


Argo Ulisse 13 DCI

Die Argo Ulisse 13 DCI ist eine leise mobile Split-Klimaanlage. Dies bedeutet, dass sie – wie eine reguläre Split-Klimaanlage – aus zwei Teilen besteht: einem Innengerät und einem Außengerät – jedoch nicht fest installiert ist, sondern frei verschoben werden kann. Die Klimaanlage ist darüber hinaus mit Inverter-Technik ausgestattet, die durch stufenlose Leistungsanpassung energieeffizienten Betrieb ermöglicht.

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Mobile Split-Klimaanlage – relativ leise


Trotec PAC 4600

Auch die Trotec PAC 4600 ist eine relativ leise mobile Split-Klimaanlage. Dieses Raumklimagerät verfügt über 3 Geschwindigkeitsstufen und einen Automatik-Modus. Außerdem gibt es auch hier eine Entfeuchtungsfunktion. Ein Luftfilter und eine Timerfunktion sind ebenfalls integriert.

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Split-Klimaanlage – 19 dB (A) und 43 dB (A) im Flüsterbetrieb


Daikin Emura

Bei der Daikin Emura mit dem Innengerät FTXJ25MW und dem Außengerät RXJ25M handelt es sich um eine sehr leise Split-Klimaanlage. Im Flüsterbetrieb weist das Innengerät nur 19 dB (A) und das Außengerät gerade einmal 43 dB (A) auf. Die Klimaanlage arbeitet dabei besonders effizient – sie hat eine Energieeffizienzklasse von A+++.

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Geräuscharme Split-Klimaanlage


Daikin Sensira FTXB20C + RXB20C

Die leise Splitklimaanlage Daikin Sensira, bestehend aus dem Innengerät FTXB20C und dem Außengerät RXB20C gehört ebenfalls zu den leisesten verfügbaren Klimaanlagen. Das Innengerät ist mit 21 dB (A) ein wenig lauter als das vorige, das Außengerät ist jedoch ebenfalls nur 46 dB (A) leise. Dies ist immer dann gefragt, wenn die Klimaanlage in der Wohngegend nicht negativ auffallen darf.
Auch die etwas größere Daikin Sensira mit den Geräten FTXB25C + RXB25C* weist die gleichen Minimallautstärken auf.

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Leise Inverter-Split-Klimaanlage


Panasonic FZ25UKE

Eine weitere leise Inverter-Split-Klimaanlage ist die Panasonic FZ25UKE. Das Innengerät produziert leise 20 dB (A) auf niedrigster Stufe und das Außengerät arbeitet mit 48 dB (A). Das Klimagerät verwendet das Kühlmittel R32 und hat die Energieeffizienzklasse A++.

Der große Bruder, die Panasonic FZ35UKE, hat dieselben Lautstärkeeigenschaften bezüglich der minimalen Lautstärke, lediglich das Innengerät ist im Maximalbetrieb um 1 dB (A) lauter. Dafür leistet die Panasonic FZ35UKE* 3,9 kW im Vergleich zu den 3 kW der Panasonic FZ25UKE und ist damit für etwas größere Räume die richtige Wahl.

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Leise Split-Klimaanlage


Mitsubishi M-Serie MSZ-SF35VE + MUZ-SF35VE

Um eine leise Inverter-Split-Klimaanlage handelt es sich bei der Kombination aus der Mitsubishi MSZ-SF35VE und der MUZ-SF35VE aus der M-Serie. Das Innengerät produziert zwischen 21 und 42 dB (A) und das Außengerät liegt bei 49 dB (A). Außer dem Kühlen des Raumes kann diese Klimaanlage auch das Heizen übernehmen.

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Allgemeine Funktionsweise einer Klimaanlage


Die Funktion der Klimaanlage beruht auf einem Kühlkreislauf, für den ein Kältemittel benötigt wird. Das Kältemittel gelangt in flüssiger Form in einen Verdampfer, in dem es – wie der Name schon andeutet – verdampft. Dabei nimmt es Wärme auf und kühlt im Gegenzug die Raumtemperatur ab. Das verdampfte Kältemittel wird in einen Kompressor geleitet, der es komprimiert, d.h. verdichtet bzw. den Druck erhöht. Dadurch wird das gasförmige Kühlmittel weiter erhitzt. Nun gelangt das Gas in den Kondensator. Dort wird das Kühlmittel durch die Umgebungsluft gekühlt und kondensiert, d.h. verflüssigt sich wieder. An dieser Stelle entsteht warme Luft. Die kühlende Wirkung einer Klimaanlage beruht darauf, ebendiese warme Luft nach draußen zu transportieren – sie muss als Abluft an die Außenluft außerhalb der Wohnräume abgegeben werden.

Wie genau die Klimaanlage das zustande bringt unterscheidet sich zwischen den verschiedene Arten von Klimaanlagen. Bei einer Split-Klimaanlage wird ein Teil des Kühlkreislaufs nach draußen verlagert – deshalb braucht man auch zwei Geräte. Bei einer mobile Klimaanlage wird ein Schlauch verwendet, um die Abluft ins Freie zu befördern. Fensterklimaanlagen erledigen diese Aufgabe wiederum anders. Mehr zu den verschiedenen Arten von Klimaanlagen gibt es im Folgenden.


Verschiedene Arten von Klimaanlagen


Klimaanlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die verbreitetsten davon sind Monoblock- oder mobile Klimaanlagen, Split-Klimaanlagen, Fensterklimaanlagen und Kompaktklimaanlagen. Alle diese Typen zählen zu den dezentralen Klimaanlagen und lassen sich im Gegensatz zu zentralen Klimaanlagen noch nachträglich ohne weiteres in einem Gebäude installieren, ohne die Bausubstanz stark angreifen zu müssen. Manche dieser Klimaanlagen lassen sich auch komplett ohne Umbauarbeiten in Betrieb nehmen.

Hinsichtlich der Lautstärke gibt es zum Teil große Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Klimaanlagen.

Mobile Klimaanlage: die Monoblock-Klimaanlage

Hinter dem Begriff mobile Klimaanlage verbirgt sich im Allgemeinen eine Monoblock-Klimaanlge. Wie der Name Monoblock schon impliziert handelt es sich um eine Klimaanlage, die aus einem einzigen Gerät besteht – anders als eine Split-Klimaanlage. Dieses Klimagerät lässt sich relativ flexibel aufstellen und zwischen verschiedenen Räumen verschieben.

Mobile Klimaanlagen sind im Allgemeinen lauter als Split-Klimaanlagen, da sich hier alle lärmverursachenden Komponenten im Inneren des Wohnraums befinden.

Die meisten mobilen Klimaanlagen erfordern es die Abluft mit einem Schlauch nach draußen zu leiten, aber es gibt auch mobile Klimaanlagen ohne Abluftschlauch.

Mobile Klimaanlage mit Abluftschlauch

Bei einer mobilen Klimaanlage mit Abluftschlauch handelt es sich um eine gewöhnliche Monblock-Klimaanlage. Dabei sind alle Komponenten der Klimaanlage in einem Gerät vereint, statt auf ein Innen- und ein Außengerät verteilt zu sein.

Der Abluftschlauch dient dazu, warme Luft nach draußen zu transportieren. Nur so kann der Raum effektiv gekühlt werden, Geräte ohne Abluftschlauch vermögen das nicht. Der Schlauch muss durch einen Fensterspalt die Abluft nach draußen leiten. Das Fenster muss ansonsten möglichst gut abgedichtet werden. Da man das Fenster in den seltensten Fällen absolut zufriedenstellend abdichten kann, dringt durch den Spalt wieder warme Luft aus dem Freien ein.

Deshalb sind Monoblock-Klimaanlagen insgesamt weniger effizient als Split-Klimaanlagen. Da sich die Kältemaschine im Inneren befindet, sind sie auch lauter.

Der Vorteil einer mobilen Klimaanlage ist, dass man von niemandem eine Erlaubnis einholen muss, um so ein Gerät aufzustellen. Wenn der Vermieter oder die restlichen Eigentümer einer Split-Klimaanlage nicht zugestimmt haben, kann man auf eine mobile Klimaanlage ausweichen.

Außerdem kühlt die mobile Klimaanlage im Gegensatz zum Ventilator, der nächsten Ausweichmöglichkeit, tatsächlich die Luft.

Trotzdem ist aufgrund der Effizienzverluste eine mobile Split-Klimaanlage vielleicht die bessere Wahl.

Klimaanlage ohne Schlauch

Eine Klimaanlage ohne Schlauch ist zu schön um wahr zu sein – leider geht das Konzept nicht auf. Bei dem, was unter Klimaanlage ohne Abluftschlauch läuft, handelt es sich meist um eine von 2 Möglichkeiten: Eine echte Monoblock-Klimaanlagen ohne Abluftschlauch oder einen Luftkühler.

Die Monoblock-Klimaanlage ohne Schlauch kann realistisch gesehen den Raum nicht kühlen. Denn die Abwärme des Kompressors entspricht aufgrund physikalischer Gesetze mindestens der Kühlleistung. Die Energie, die der Kompressor zum Kühlen aufwendet, heizt den Kompressor auf und diese Wärme muss irgendwohin entweichen – mangels Abluftschlauch genau wieder in das Zimmer, das klimatisiert werden soll. Nur im ganz theoretischen Fall bleibt die Temperatur konstant. In der Realität wird der Raum aufgrund des geringeren Wirkungsgrads effektiv aufgeheizt.

Die zweite Möglichkeit ist ein Luftkühler, der mit Wasser oder Eis arbeitet, und durch Verdunstungskühlung als eine Art „Klimaanlage“ fungieren soll. Zum einen ist dies nicht sonderlich effektiv und zudem hat ein Luftkühler, der auf diesem Prinzip basiert, den Nebeneffekt, dass er die Raumluft befeuchtet. Das ist nicht unbedingt erwünscht. Einerseits kann dies zur Schimmelbildung beitragen, andererseits macht sich hohe Luftfeuchtigkeit in Kombination mit hoher Temperatur wie bekannt als unangenehme Schwüle bemerkbar.

Split-Klimaanlage

Eine Split-Klimaanlage ist in ein Innengerät und ein Außengerät aufgeteilt. Die beiden Komponenten sind über Leitungen verbunden, wofür durch die Hauswand ein Loch nach außen gebohrt werden muss.

Das Außengerät beinhaltet den Kompressor, der das Kältemittel komprimiert. Dieser Schritt findet dementsprechend im Freien statt. Das Kältemittel wird in flüssiger Form ins Innengerät geleitet, wo es Wärme aus dem Raum aufnimmt und dabei verdampft. Die Raumtemperatur kühlt sich ab. Das Kältemittel wird in Dampfform wieder in das Außengerät geleitet. Dort wird es vom Kompressor komprimiert, gibt Wärme an die Umwelt ab und wird wieder flüssig. Der Kreislauf beginnt von vorne. Warme Luft wird dabei nach draußen transportiert.

Moderne Split-Klimaanlagen sind im Allgemeinen sehr leise. Die Innengeräte stören kaum und auch bei den Außengeräte lassen sich erstaunlich leise Modelle finden.

Split-Klimaanlagen kann man weiter unterteilen:

Inverter-Split-Klimaanlage

Der Begriff Inverter bei der Inverter-Split-Klimaanlage bedeutet keine andere Funktionsweise, sondern sagt einfach nur aus, dass die Temperatur kontinuierlich statt nach einem On/Off-Prinzip gesteuert wird.

Dadurch ist die Klimaanlage effizienter und auch leiser.

Multisplit-Klimaanlage

Bei einer Multisplit-Klimaanlage ist ein Außengerät mit mehreren Innengeräten verbunden.

Mobile Split-Klimaanlage

Eine mobile Split-Klimaanlage ist eine Split-Klimaanlage mit etwas anderer Aufteilung der Komponenten. Der Kompressor, die lauteste Komponente, befindet sich innen. Lediglich der Kondensator und ein Ventilator werden ins Außengerät ausgelagert.

Die Mobilsplit-Klimaanlage muss nicht fest eingebaut werden. Stattdessen wird das vergleichsweise kleine Außengerät auf den Balkon, die Terrasse oder wo auch immer möglich nach draußen gestellt.

Im Vergleich zu einer Split-Klimaanlage ist eine mobile Split-Klimaanlage lauter, da der Kompressor im Inneren des Raums bleibt.

Fenster-Klimaanlage

Eine Fenster-Klimaanlage besteht wie die mobile Klimaanlage ebenfalls nur aus einem Gerät, leitet die Abluft aber direkt nach draußen. Sie erfordert entweder einen Fensterdurchbruch oder einen Wanddurchbruch.

Die lauteste Komponente der Klimaanlage bleibt bei einer Fensterklimaanlage wiederum im Zimmer, die Klimaanlage ist nicht mobil und zudem sind bauliche Maßnahmen erforderlich. Damit vereint die Fensterklimaanlage die Nachteile von Split-Klimaanlagen und mobilen Klimaanlagen in sich.

Die Fensterklimaanlage ist also ebenfalls lauter als eine Split-Klimaanlage.

Inverter-Klimaanlage

Inverter-Klimaanlage bezeichnet eigentlich keinen speziellen Typ von Klimaanlage, sondern die Technik, mit der die Temperatur geregelt wird.

Bei Klimaanlagen ohne Inverter wird so lange auf Vollgas gekühlt, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Danach schaltet sich die Klimaanlage ab und nimmt ihre Arbeit erst wieder auf, wenn die Temperatur sich wieder nach oben bewegt – und kühlt lautstark.

Um eine stufenlose Leistungsregelung zu erreichen wird beim Kompressor angesetzt: Bei der On/Off-Funktionsweise dreht sich der Kompressor immer mit konstanter Geschwindigkeit. Bei der Inverter-Technik variiert die Geschwindigkeit, mit der der Kompressor rotiert je nach Kühlungsbedarf.

Der Vorteil der Inverter-Regelung ist, dass die Temperatur kontinuierlich gesteuert wird, so dass keine starken Temperaturschwankungen entstehen, auf die wieder mit lautem Kühlen reagiert wird. Dadurch sind Inverter-Klimaanlagen deutlich leiser. Außerdem spart diese Vorgehensweise einiges an Strom. Inverter-Klimaanlgen sind vor allem in Sachen Effizienz deutlich überlegen.

Kompakt-Klimaanlage

Auch der Begriff Kompaktklimagerät ist nicht ganz trennscharf abgegrenzt. Unter dem Begriff Kompaktklimaanlage werden oft Monoblock-Klimaanlagen und Fensterklimaanlagen zusammengeworfen, also alle Klimaanlagen die nur aus einer Einheit bestehen.

Lautstärke bei Klimaanlagen – Fazit

Abschließend lässt sich festhalten, dass Menschen, die besonders geräuschempfindlich sind, die eine leise Klimaanlage fürs Schlafzimmer suchen oder die einfach so eine leise Klimaanlage wollen, eine Split-Klimaanlage nahegelegt werden kann.

Steht eine Split-Klimaanlage nicht zur Wahl, so kann man sich bei den mobilen Klimaanlagen in Form einer Monoblock- oder einer mobilen Split-Klimaanlage umsehen. Hier kann man keine allgemeine Aussage treffen, die Lautstärke ist einfach vom Modell abhängig und es empfiehlt sich verschiedene Klimageräte zu vergleichen.

Leise Klimaanlage für nachts zum Schlafen

Sucht man eine leise Klimaanlage fürs Schlafzimmer, um nachts in Ruhe und ohne Schweißausbrüche schlafen zu können, so empfiehlt sich naturgemäß eine Split-Klimaanlage.

Einige Klimaanlagen haben einen speziellen Flüsterbetrieb oder Silent-Modus, mit dem die Lautstärke nochmal um einige Dezibel gesenkt werden kann.

Ansonsten kann man je nach Empfindlichkeit sagen, dass Geräusche ab unter 35 dB (A) nicht mehr als störend empfunden werden und sich somit zum Schlafen eignen sollten.

Die leisesten Innengeräte von Split-Klimaanlagen liegen bei ~20 dB (A), was schon sehr leise bis kaum hörbar sein sollte.

Wem der Gedanke mit Kopfhörern zu schlafen nicht gleich unsympathisch ist, der kann auch bei seinem bisherigen Gerät bleiben und es mit Noise-masking Sleepbuds* oder Noise Cancelling Kopfhörern probieren. Diese speziellen Kopfhörer unterdrücken oder filtern störende Geräusche.

Damit steht einer ruhigen Nacht nichts im Wege!